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Unsere Buchempfehlungen


Welche Entspannung & Ernährung helfen können

  • Bei der Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson soll der Patient lernen, bestimmte Muskeln zu entspannen und so Stress abzubauen, der zu einem Migräneanfall führen könnte.
  • Bei der Biofeedback-Methode lernt der Patient, autonome Körperfunktionen so zu verändern, dass die begleitenden Schmerzen kontrolliert und vermindert werden können.
  • In der kognitiven Verhaltenstherapie sollen die Patienten zu einem allgemein entspannteren Lebensstil finden.

  • www.zurrose.de Ansonsten werden herkömmliche "Hausmittelchen" empfohlen:
  • Bettruhe, ruhiges, dunkles Zimmer
  • Pfefferminzöl auf Schläfen, Stirn und Nacken
  • eiskalte Umschläge auf Stirn und Wärme im Nacken
  • Eigen-Akupressur von Schmerzpunkten wie Brauen, Schläfen oder der chronischen Akupunkturpunkte: Hegu, Taiyang, Feng chi
  • individuell zum Testen (je nachdem wieviel Mut vorhanden ist): 10-20 Min. schnell laufen oder auf dem Hometrainer fahren (bessert vor allem Spannungs-Kopfweh, in seltenen Fällen auch Migräne)
  • früh genug getrunken, kann manchmal auch ein doppelter Espresso mit dem Saft einer Zitrone helfen

 

    Ernährung spielt bei Kopfschmerzpatienten ohnehin eine besondere Rolle:


Der häufige Genuss von Zucker führt bei vielen Menschen zu Kopfschmerz durch Unterzuckerung. Der Unterzucker bewirkt eine Stressreaktion und damit zur Ausschüttung von so genanten Katecholamine: Adrenalin und Noradrenalin.Dadurch entsteht Migräne und Kopfweh. Kopfschmerzen können aber auch von einer Vergiftung aus dem Darm (Giftausscheidungen von Bakterien) herrühren, durch eine Übersäuerung im Körper.

Bei vielen Krankheiten, besonders bei Migräne wurde mit Erfolg die Eskimo-Diät empfohlen. Sie hilft bei schweren Migräneattacken oder sogar bei Epilepsie. Peter Mersch schreibt darüber in seinem Buch "Migräne – Heilung ist möglich." Er bezeichnet Kopfschmerz als temporär energetische Krisen im Gehirn, die in vielen Fällen durch eine zu kohlenhydratreiche Ernährung verursacht seien.

Der Wiener Internist Dr. Ewald Riegler sagte bereits in den 80er Jahren: Menschen bekommen Migräneanfälle, weil ihre Gefäßmuskulatur unterernährt ist. Dies passiere bei zu schneller Aufnahme von Kohlenhydraten. Die Bauchspeicheldrüse müsse dann viel Insolin produzieren, um den Zellen den Zuckern zuzuführen. "Durch die Zellen-Tür passen pro Minute nur 10 Insulin-Zucker-Teilchen, aber 10.000 Insulin-Zucker-Teilchen wollen gleichzeitig rein. Sie zertreten sich gegenseitig. Die Folge ist , dass die Zelle gar nichts bekommt und krampft." Dr. Rieger empfiehlt Migräne-Patienten, zunächst Fleisch, Fisch und Rohkost zu essen. Außerdem sollen die Betroffenen solange Äpfel essen, bis die Attacke vorbei ist.